Hormonelle Dysfunktion

Was sind Hormone? Hormone sind "Botenstoffe", die bestimmte Drüsen aktivieren, Enzyme bereitstellen und Stoffwechselvorgänge in Gang bringen. Sie werden von den endokrinen Drüsen in die Blutbahn ausgeschüttet.

Manche Hormone (z.B. das Schilddrüsenhormon) wirken an allen Körperzellen,  andere Hormone wirken nur an ganz bestimmten Organen.

 

Die Ursachen für Hormonstörungen können vielfältig sein:

Es kann ein tatsächlicher Mangel eines Hormons vorliegen, häufig liegt das Problem aber auf der Hormonrezeptorseite 

d.h. selbst wenn genügend Hormone von den entsprechenden Drüsen ausgeschüttet werden, kommen sie nicht in den Zielzellen an. 

Bekannt ist diese Phänomen beim sogenannten "Altersdiabetes" (Typ II Diabetes): obwohl genügend Insulin vorhanden ist, reagiert die Zellen nicht darauf, indem  sie Zucker aus dem Blut aufnehmen d.h. der Blutzuckerspiegel im Blut steigt.

Hier spricht man von "Insulinresistenz". Ähnlich kann man das Phänomen auch bei anderen Hormonen erklären: z.B. bei beim Schilddrüsenpatienten, der trotz Schilddrüsenhormoneinnahme und scheinbar optimalen Laborparametern sich weiterhin müde und schlapp fühlt. Außerdem können Entzündungsprozesse (akut oder schwelend) das Hormon- gleichgewicht empfindlich stören (da ständig zu viele Stresshormone ausgeschüttet werden).

Hormone bestimmen unsere Psyche und Stoffwechsellage ganz entscheidend. Umgekehrt kann man sagen, dass bestimmte psychische Situationen unseren Hormonstoffwechsel enorm beeinflussen: sind wir verliebt und glücklich, werden wir schön, besser durchblutet, wacher, ... .

 

Unverarbeitete Traumata und Konflikte dagegen dämpfen das Hormonsystem beträchtlich und verlangsamen den Stoffwechsel. So erklärt sich, dass im Laufe einer Stoffwechsel- und Hormonbehandlung verdrängte psychische Konflikte an die Oberfläche kommen und dann auch bearbeitet werden sollten, um einen Therapieerfolg zu erzielen. 

Was sind bioidentische Hormone?

Die gängigen Sexualhormone (z.B. die "Pille") werden synthetisch hergestellt bzw. aus dem Urin trächtiger Stuten gewonnen. Sie haben andere Molekülstrukturen als körpereigene Horomone. Auf Dauer eingenommen scheinen sie die Zellrezeptoren zu verändern. Bioidentische Hormone werden aus Yamswurzel gewonnen. Sie müssen zwar auch chemisch aufgearbeitet werden, haben dann aber genau den gleichen Molekülaufbau wie körpereigene Hormone. Die Verordnung bioidentischer Hormone erfolgt durch einen Arzt, in der Regel ist das eine Privatverordnung.

Mein Therapieansatz:

Anhand einer ausführlichen Anamese und (in der Regel) einer Haaranalyse erhalte ich einen Einblick in Ihre Stoffwechsellage. Durch die Gabe fehlender Mineralstoffe und Vitamine, Ernährungsumstellung und Entgiftung versuche ich die Sensibilität Ihrer Zellrezeptoren wieder herzustellen und den Stoffwechsel zu optimieren. Bei Bedarf (fast immer) müssen Stressfaktoren (Virusinfekte, Schadstoffe, Schwermetalle, psychische Belastungen) aufgespürt, ausgeleitet und aufgearbeitet werden.