Autoimmunerkrankungen

Schon bei der Geburt ist bei jedem Menschen eine immunologische "Grundausstattung" angelegt. Auch im späteren Leben ist dieser Teil des Immunsystems an jeder Reaktion auf Krankheitserreger als Erstes in Alarmbereitschaft. Im Laufe des Kindesalters entwickelt sich das erworbene Immunsystem, das  ganz bestimmte Erreger erkennen kann. Ein weiterer Zweig des Immunsystems hemmt dann wieder die Immunreaktion, wenn der Erreger eliminiert wurde.

Jedes Organ hat seine ganz speziellen immunologischen Schutz. 

Wenn jetzt nicht ausgeheilte Infekte das Immunsystem ständig im Hintergrund irritiren und neue Infekte hinzukommen, evt. der Darm angegriffen, entzündet und durchlässig wird, wandern über die Blutdarmschranke körperfremde Moleküle ein und beschäftigen das Immunsystem zusätzlich, so neigt das Immunsystem zu "Überreaktionen" und es kann nicht mehr zwischen "Freund" und "Feind" unterscheiden.

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Zusätzlich können sich Zellmembranen durch unvollständige Stoffwechselvorgänge verändern und werden nicht mehr als körpereigen erkannt und angegriffen.

Hieraus ergibt sich die Handlungsoption in den Naturheilverfahren:

Nicht ausgeheilte Infektionen müssen gefunden , eine intakte Blutdarmbarriere wieder hergestellt  und die Körpertemperatur, die für einen optimal funktionierenden Stoffwechsel notwendig ist , muss wieder erreicht werden.

Einmal durch eine Autoimmunerkrankung zerstörtes Gewebe kann nicht wiederhergestellt werden. Aber die Häufigkeit von Krankheitsschüben kann  meist verringert und die Heftigkeit der Autoimmunreaktion kann gedämpf werden.